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Lebenslauf

 

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Der vielseitige Dirigent Ralf Kircher wurde in Klagenfurt, Österreich geboren. Er studierte Dirigieren, Komposition und Schlagwerk an der Universität für Musik in Wien und schloss 1994 sein Studium mit Auszeichnung ab. Schon während seiner Studienzeit spielte er als Pauker und Schlagwerker in den führenden Österreichischen Orchestern, vornehmlich bei den Wiener Philharmonikern und im Wiener Staatsopernorchester und trat zudem häufig als Schlagwerksolist auf (u.a. im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins). Von 1998 bis 2001 studierte Ralf Kircher Dirigieren an der Sibelius – Akademie in Helsinki bei Maestro Leif Segerstam und schloss hier 2002 mit dem Master of Music als Dirigent mit Auszeichnung ab. Parallel zum Dirigierstudium hielt er eine Vakanz als Pauker im Finnischen Radio Sinfonieorchester inne, bevor er sich schließlich ganz dem Dirigieren zuwandte. 2004 wurde ihm der internationale Chivas Baton Conductor Award verliehen.

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Ralf Kircher gastiert regelmäßig bei allen großen finnischen und skandinavischen Orchestern, wie beim Finnischen Radio Sinfonieorchester, beim Philharmonischen Orchester Helsinki, bei der Sinfonia Lahti, beim Philharmonischen Orchester Turku, beim Sinfonieorchester Oulu, beim Schwedischen Radio Sinfonieorchester, beim Norwegischen Rundfunkorchester und bei den Sinfonieorchestern von TrondheimMalmö, Helsingborg und Gävle. Zahlreiche Engagements führen ihn in den gesamten Europäischen Kulturraum, unter anderem zum Brucknerorchester Linz, zum Philharmonischen Orchester Maribor oder zum Scottish Chamber Orchestra. Seit 2009 ist Ralf Kircher ständiger Gastdirigent des Philharmonischen Orchesters Sarajevo.

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Auch außerhalb Europas ist Ralf Kircher ein gern gesehener Gast: bereits mehrmals trat er mit dem Qingdao Symphony Orchestra (China) auf, im vergangenen Herbst stand er am Pult des Guangxi Symphony Orchestra (China) und des Hebei Symphony Orchestra (China).

Sein Debüt am Prager Nationaltheater gab Ralf Kircher 2003 mit John Adams‘  The Death of Klinghoffer.  Er leitete die Einstudierung von Wagners Tristan und Isolde sowie Mussorgskys Boris Godunov bei den Savonlinna Opernfestspielen, und wirkte in zahlreichen Produktionen der Finnischen Nationaloper (Adams The Death of Klinghoffer, Strauss Arabella, Mozart Die Entführung aus dem Serail), der Königlichen Oper in Stockholm (wo er u.a. für die Generalprobe für Wagners Die Walküre einsprang), der West Coast Kokkola Opera in Finnland (Berg Lulu, Strauss Die Fledermaus) oder dem Stadttheater Klagenfurt in Österreich mit (Berlioz La Damnation du Faust, Rossini L’Italiana in Algeri). Im Frühjahr 2012 gastierte  er erstmals an der Oper Malmö (Wagner Parsifal) und wurde daraufhin für einige Produktionen der darauf folgenden Saison wieder verpflichtet (Eröffnungskonzert, Mozart Die Zauberflöte, Puccini Le Villi). Während der beiden letzten Spielzeiten stand er an der Oper Malmö als erster Kapellmeister unter Vertrag (Neuproduktionen von Massenet Manon, Puccini La Boheme, Strauss Der Rosenkavalier, Rossini Le Comte Ory, Humperdinck Hänsel und Gretel, Verdi Aida, Francesconi Quartett). An der Jyväskylä Oper (Finnland) leitete Kircher eine Neuproduktion  von Verdis Un Ballo in Maschera.

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Mit wahrer Leidenschaft widmet sich Ralf Kircher der zeitgenössischen Musik, er leitete unter anderem die Uraufführung von Leif Segerstams 101. Sinfonie im National Concert of Taiwan (Philharmonisches Orchester Taipei); zusammen mit Leif Segerstam engagierte er sich auch für das renommierte Festival für zeitgenössische Musik Warschauer Herbst. An der Finnischen Nationaloper dirigierte er die Uraufführung der finnischen Oper Sulka, an der Oper Malmö zeichnete er für die skandinavische Erstaufführung von Luca Francesconis Quartett verantwortlich. Zahlreiche Ur- und Erstaufführungen auf dem Gebiet der Orchestermusik runden das Bild eindrucksvoll ab (u.a. M. Lindberg, E. Rautavaara, K. Roustom).

Die Freude an der Vielfalt spiegelt sich auch wieder in seinem Faible für die leichte Muse: Operette und Musical. Ralf Kircher ist im skandinavischen Raum ein gefragter Interpret für „Wiener Musik“.

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